Onboarding Automatisierung mit n8n: Neue Kunden ohne Chaos starten lassen

Onboarding Automatisierung mit n8n

Problem aus Kundensicht

Onboarding ist oft der Moment, in dem Vertrauen gewonnen oder verloren wird. Kunden sagen zu, aber danach dauert es, bis etwas passiert. Intern fehlen Infos, Dateien werden gesucht, Briefings sind unvollständig, Zuständigkeiten wechseln, und der Kunde fragt nach, ob man schon gestartet ist.

Für Teams bedeutet das: Viele kleine Schritte, die man immer wieder macht. Zugangsdaten anfordern, Ordner anlegen, Projektboard erstellen, Kickoff Termin vereinbaren, Aufgaben verteilen, Kommunikationskanäle setzen, Dokumente einsammeln. Jeder Schritt ist machbar, aber zusammen ist es ein Zeitfresser und Fehler passieren schnell.

Use Case

Eine Agentur oder ein Dienstleister schließt neue Projekte ab und will einen einheitlichen Start. Ziel: Sobald ein Auftrag bestätigt ist, soll automatisch ein Onboarding Prozess starten. Der Kunde soll klare nächste Schritte erhalten, intern sollen alle Beteiligten sofort wissen, was zu tun ist.

Typische Situationen:

• Kleine Teams brauchen Struktur, ohne extra Tools einzuführen

• Mittlere Teams wollen klare Übergaben zwischen Vertrieb und Projektteam

• Größere Teams brauchen Freigaben, Rollen und saubere Dokumentation

Handlung und Lösung

Wir bauen einen n8n Workflow, der Onboarding planbar macht.

Startsignal definieren

Deal gewonnen im CRM

Unterschriebener Vertrag

Zahlung eingegangen

Manueller Start per Button

Je nach Unternehmen ist das unterschiedlich, und genau da beginnt die Individualität.

Kunden Kommunikation automatisieren

Willkommensmail mit klarer Erwartung: was passiert wann

Onboarding Formular für alle nötigen Infos

Upload Links für Dateien und Zugänge

Terminlink für Kickoff, passend zur richtigen Person

Interne Struktur aufbauen

• Projektordner anlegen

• Rechte setzen

• Projektboard erstellen

• Standard Aufgaben erstellen, aber mit Variablen je nach Projekt

• Team Benachrichtigung, damit jeder sofort im Bild ist

Briefing und Daten sammeln

Damit es nicht stockt, wird das Briefing geführt:

Pflichtfragen je nach Leistung

Checklisten für Assets, Zugänge, Inhalte

Validierungen damit nichts Halbgares reinläuft

Erinnerungen wenn Informationen fehlen

Übergabe und Status sichtbar machen

• Status im CRM oder Projekttool aktualisieren

• Nächste Schritte klar anzeigen

• Kunde erhält Updates, damit keine Unsicherheit entsteht

Typische Hürden und worauf wir achten

Kunden liefern Infos nicht rechtzeitig

Wir bauen Reminder und klare Deadlines ein, aber in einer Tonalität, die nicht nervt.

Zu viele Ausnahmen

Onboarding wirkt standardisiert, ist aber oft individuell. Wir setzen eine Struktur, die flexibel bleibt, statt starr zu sein.

Zugänge und Sicherheit

Passwörter und Zugänge dürfen nicht im Chaos landen. Wir definieren sichere Wege und Rechte.

Toollandschaft

Nicht jeder nutzt die gleichen Tools. Wir binden das an, was vorhanden ist, statt alles umzustellen.

Ablauf in der Zusammenarbeit

Kickoff und Prozessaufnahme

Definition Startsignal und Datenbedarf

Umsetzung der Automationen

Tests mit echten Onboardings

Live Schaltung und Stabilisierung

Weiterer Verlauf nach Projektabgabe

• Onboarding wird anhand echter Projekte verbessert

• Inhalte, Checklisten und Vorlagen wachsen, statt jedes Mal neu zu denken

• Erweiterung um Abrechnung, Reportings, Kunden Updates

• Schulung eures Teams, damit ihr Anpassungen selbst pflegen könnt

Wichtige Information ganz zum Schluss

Wichtig: Das ist ein Beispielansatz, kein starres Rezept. Jedes Projekt ist individuell. Je nach Leistung, Teamstruktur und Tools braucht es andere Onboarding Fragen, andere Rechte oder andere Vorlagen. Der Effekt bleibt aber gleich: Zuständige Mitarbeitende sparen viele kleine, zeitintensive Schritte. Kunden erleben einen klaren Start, interne Übergaben werden sauber, und Projekte laufen schneller an.

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