LinkedIn Content Engine mit n8n: Von Quellen zu Beiträgen, Bildern und Leads

LinkedIn Content Automatisierung mit n8n

Problem aus Kundensicht

LinkedIn ist eigentlich wichtig, aber im Alltag passiert es nicht konsequent. Ein Beitrag entsteht, wenn gerade Zeit ist oder wenn jemand eine Idee hat. Danach ist wieder Funkstille. Oder es wird schnell etwas gepostet, das sich nicht nach euch anfühlt. Zu allgemein, zu glatt, zu wenig Substanz. Das nervt besonders dann, wenn ihr merkt, dass die Konkurrenz regelmäßig sichtbar ist und dadurch Gespräche gewinnt.

Viele Teams haben zusätzlich ein Qualitätsproblem: Selbst wenn Inhalte entstehen, fehlt oft der rote Faden. Mal sind es News, mal persönliche Meinungen, mal Produktinfos, aber alles ohne Plan. Dazu kommt: Der Prozess frisst Zeit in kleinen Schritten, die für sich genommen nicht schlimm wirken, in Summe aber extrem teuer sind. Thema suchen, Quellen lesen, Notizen machen, Text schreiben, Bild basteln, Format prüfen, Hashtags, Timing, Posting, Kommentare beobachten, Ergebnisse festhalten.

Und währenddessen sitzt das Team auf Aufgaben, die eigentlich keinen Umsatz bringen. Marketing macht Operatives statt Strategie. Vertrieb profitiert nicht, weil Leads nicht sauber erfasst werden. Und am Ende ist LinkedIn wieder nur ein Kanal, der Aufwand macht, aber nicht zuverlässig liefert.

Use Case

Ein B2B Unternehmen will LinkedIn als planbaren Kanal aufbauen. Pro Woche sollen drei bis fünf Beiträge erscheinen. Die Inhalte sollen aus echten Quellen stammen, nicht aus generischem KI Output. Dazu soll jedes Posting ein klares Ziel haben: Gespräch starten, Problem aufzeigen, Download anbieten oder Termin anfragen.

Typische Konstellationen:

• Kleines Team: Eine Person macht Marketing nebenbei und braucht einen Prozess, der Entwürfe liefert und Zeit spart.

• Mittleres Team: Marketing und Vertrieb wollen gemeinsam Themen setzen, aber ohne Abstimmungschaos.

• Größeres Team: Freigaben, Rollen, Compliance, klare Dokumentation und Reporting sind Pflicht.

Obwohl der Wunsch ähnlich ist, ist die Umsetzung nie gleich, weil Quellen, Zielgruppen, Tonalität, Freigabewege, Toollandschaft und interne Verantwortlichkeiten jedes Mal anders sind.

Handlung und Lösung

Wir bauen einen n8n Workflow, der den Content Prozess in klar definierte Schritte übersetzt. Ziel ist nicht einfach mehr Posts. Ziel ist ein System, das regelmäßig hochwertige Inhalte produziert, kontrollierbar bleibt und Leads messbar unterstützt.

Quellen und Themen sauber definieren

Quellenlisten: Ihr legt fest, welche Websites, Portale, Newsletter, interne Dokumente oder Datenbanken relevant sind.

Kategorien: Themen werden in Kategorien sortiert, zum Beispiel Trends, Praxisfälle, Fehler, Methoden, Tools, Einblicke.

Relevanzregeln: Was ist wirklich wichtig für eure Zielgruppe und was ist nur Lärm.

Informationssammlung und Vorverarbeitung

n8n sammelt Inhalte automatisch ein. Je nach Quelle nutzen wir Schnittstellen, Feeds oder strukturierte Abrufe. Danach wird bereinigt: Duplikate raus, irrelevante Teile raus, Inhalte in ein einheitliches Format bringen. Das ist wichtig, weil schlechte Eingaben später schlechte Beiträge erzeugen.

Themenpool aufbauen statt Einmal Ideen

Die gesammelten Infos landen nicht lose irgendwo, sondern in einem Themenpool. Daraus lassen sich Beiträge planen. Der Pool kann nach Priorität sortiert werden: Aktualität, Relevanz, Nähe zum Angebot, erwartete Nachfrage.

Beitragserstellung mit klaren Stilregeln

KI kann Inhalte schnell schreiben, aber ohne Regeln klingt es beliebig. Deshalb definieren wir gemeinsam:

Tonalität: eher direkt, eher sachlich, eher provokant, eher erklärend

Formate: kurze Tipps, Story aus der Praxis, Meinung mit Begründung, Schrittfolge, Checkliste

Tabus: Begriffe, Versprechen, Themen, die ihr nicht wollt

Call to Action Logik: was ist der nächste Schritt für Leser, ohne aufdringlich zu sein

Der Workflow erzeugt daraus Entwürfe, die zu euch passen sollen, nicht zu irgendeinem Standard.

Bilderstellung im Marken Look

Damit LinkedIn nicht nach Zufall aussieht, erstellen wir Bilder nach festen Regeln:

Layout Vorlagen: wiederkehrende Kachelformate, Titelbereich, Kontrast, Abstände

Farben und Schriftbild: wiedererkennbare Optik

Motivlogik: abstrakt, iconbasiert, typografisch, je nachdem was zu euch passt

So entsteht ein konsistentes Gesamtbild, ohne dass jedes Mal ein Designer alles neu bauen muss.

Freigabe, Planung und Veröffentlichung

Viele Teams wollen Kontrolle, bevor etwas live geht. Deshalb bauen wir optional Freigabe Schritte ein: Entwurf und Bild landen in einem Freigabe Board. Ihr klickt frei, kommentiert oder lehnt ab. Danach geht es in die Planung und Veröffentlichung, zum Beispiel nach Kalenderlogik.

Messung und Lead Bezug herstellen

Content wird erst stark, wenn er mit euren Zielen verbunden wird. Je nach Setup erfassen wir:

Engagement Signale: Kommentare, Antworten, Klicks

Lead Signale: Kontaktanfragen, Nachrichten, Terminbuchungen

Übergabe an Tools: CRM, Notion, Tabellen, Benachrichtigungen an Vertrieb

Damit wird LinkedIn nicht nur Content, sondern ein Teil eures Vertriebsprozesses.

Typische Hürden und worauf wir achten

Quellenqualität entscheidet über Ergebnis

• Zu breite Quellen liefern beliebige Themen

• Zu enge Quellen führen zu Wiederholungen

Wir setzen Quellen so, dass dauerhaft genug Stoff entsteht, ohne dass es Rauschen wird.

Einzigartigkeit und Wiedererkennung

KI kann schnell gleich klingen. Deshalb arbeiten wir mit Formaten, Perspektiven und Regeln. Zusätzlich bauen wir Prüfungen ein, damit Inhalte sich nicht ständig wiederholen.

Fakten und Verantwortung

Gerade bei Branchennews kann ein Detail wichtig sein. Wir sorgen dafür, dass Quellen mitgeführt werden, Aussagen nachvollziehbar bleiben und Freigaben sinnvoll eingesetzt werden.

Toollandschaft und Publishing Realität

Nicht jedes Setup erlaubt das gleiche. Manche Teams posten direkt, andere nutzen Tools, andere brauchen einen finalen Klick. Wir wählen den Weg, der stabil und kontrollierbar ist.

Ablauf in der Zusammenarbeit

Erstgespräch und Zielklärung

Wir klären Zielgruppe, Angebot, Themenfelder, Frequenz, Tonalität, Freigabewege, und welche Ergebnisse wirklich zählen.

Konzept und Regeln

Wir definieren Quellen, Kategorien, Formate, Bildstil und Freigabeprozesse. Das ist der Teil, der euch wirklich unterscheidet, weil er eure Sprache und Zielgruppe abbildet.

Umsetzung in n8n

Wir bauen den Workflow Schritt für Schritt, inklusive Logging, Fehlerlogik und Dokumentation.

Testphase mit echten Beispielen

Ihr seht Entwürfe, gebt Feedback, wir verbessern Stil, Struktur und Bildlook, bis es im Alltag passt.

Live Schaltung und Stabilisierung

Danach läuft der Prozess regelmäßig und liefert planbar Entwürfe und Postings.

Weiterer Verlauf nach Projektabgabe

Monitoring und Sicherheit

Wir setzen Alarme und Kontrollpunkte, damit Ausfälle nicht unbemerkt bleiben.

Optimierung anhand echter Daten

Nach einigen Wochen sieht man, welche Themen wirklich Anfragen bringen. Daraus entstehen bessere Formate und bessere Call to Action Logik.

Erweiterungen

Viele Teams erweitern später um Newsletter, Landingpage Übergaben, Lead Nurturing, Reporting oder CRM Automationen.

Übergabe an euer Team

Wenn ihr wollt, bekommt ihr Dokumentation und Schulung, damit ihr Regeln und Inhalte selbst pflegen könnt, ohne dass der Prozess fragil wird.

Wichtige Information ganz zum Schluss

Wichtig: Das ist ein Beispielansatz, kein starres Rezept. Jedes Projekt ist individuell. Je nach Setup brauchen wir vielleicht andere Quellen, andere Freigaben oder eine andere Tool Anbindung. Der Effekt bleibt aber gleich: Zuständige Mitarbeitende sparen viele kleine, zeitintensive Schritte. So kann sich euer Marketing Fokus auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die KI mit hochwertigen Inhalten zu füttern, Beiträge freizugeben und die Ergebnisse zu verbessern, statt sich in Routineaufgaben zu verlieren.

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