FEHLERLOGIK UND RECOVERY FÜR N8N WORKFLOWS

Sonderfälle abfangen, Fehler kontrollieren, Prozesse sicher wieder anlaufen lassen

Workflows scheitern selten am Standardfall. Sie scheitern an fehlenden Daten, API Änderungen, Dubletten, Teilprozessen und Sonderfällen. Wir bauen Fehlerlogik und Recovery so, dass Ausnahmen nicht alles blockieren, Fälle sauber gesammelt werden und nach Korrektur kontrolliert erneut verarbeitet werden können.

Fehlerbehandlung, die Prozesse stabil hält statt sie zu stoppen

Wir unterscheiden zwischen temporären und dauerhaften Fehlern. Temporär sind Timeouts, Rate Limits oder kurzfristige API Probleme. Dauerhaft sind fehlende Pflichtfelder, ungültige Formate oder fachliche Konflikte. Dadurch bekommt jeder Fehler den passenden Pfad statt einer pauschalen Fehlermeldung.

Wir prüfen Daten bevor sie in Zielsysteme geschrieben werden. Pflichtfelder, Formate, Wertebereiche und Referenzen werden validiert. Wenn etwas nicht passt, wird der kritische Schritt gestoppt und der Fall als Ausnahme geführt. So entstehen keine stillen Datenfehler.

Sonderfälle landen in einer Ausnahmeliste mit Kontext: Payload, Ursache, betroffener Schritt, Zeitpunkt und Status. Zuständigkeiten sind klar, damit Fälle nicht liegen bleiben. Dadurch wird Nachbearbeitung planbar und nicht zur Sucherei.

Nach Korrektur kann ein Fall kontrolliert erneut verarbeitet werden. Das kann manuell angestoßen werden oder regelbasiert. Der Flow läuft nicht einfach blind noch einmal, sondern startet an der richtigen Stelle mit dem richtigen Status. So werden Datenlücken geschlossen, ohne den gesamten Prozess neu aufzusetzen.

Für kritische Workflows gibt es einen Recovery Ablauf: Was ist betroffen, wie erkennt man es, wie behebt man es, wie verarbeitet man Fälle erneut. Dadurch ist klar, was im Ernstfall zu tun ist, auch bei Vertretung. Recovery wird damit ein Prozess statt Improvisation.

Features

Fehlerklassen und Validierung

Ausnahmeliste mit Kontext

Wiederanlauf und Wiederverarbeitung

Recovery Checklisten

Protokolle und Status

Ergebnis, das Sie erwarten können

1. Sonderfälle blockieren nicht den gesamten Ablauf

2. Fehler werden sauber klassifiziert und nachvollziehbar bearbeitet

3. Daten werden vor dem Schreiben geprüft, statt später korrigiert

4. Fälle können nach Korrektur erneut verarbeitet werden, ohne manuelles Nachbauen

5. Recovery ist dokumentiert und im Team nachvollziehbar

SO FUNKTIONIERT ES

Fehlerlogik und Recovery in vier klaren Schritten

1. Fehlerbilder und kritische Schritte

Wir identifizieren kritische Schritte und typische Fehlerbilder je Workflow. Dazu Datenabhängigkeiten, Sonderfälle und Systeme, die häufig Probleme machen.

2. Regeln und Recovery Pfade

Wir definieren Validierungen, Fehlerklassen, Ausnahme Kriterien und Wiederanlaufpunkte. Dazu Zuständigkeiten und Eskalationsregeln.

3. Umsetzung und Tests

Wir implementieren Fehlerpfade, Ausnahmeliste und Wiederverarbeitung. Danach testen wir gezielt Sonderfälle und Ausfälle, damit Recovery wirklich funktioniert.

4. Betrieb und Optimierung

Wir beobachten reale Fehlerursachen, reduzieren Wiederholungen und verbessern Regeln. Ziel ist weniger Ausnahmen und schnellere Bearbeitung.

Use Cases: 4 typische Recovery Situationen aus dem Betrieb

Pflichtfeld fehlt, CRM Schreibschritt darf nicht falsche Daten anlegen

Problem

Ein Lead kommt rein, aber wichtige Felder fehlen oder sind ungültig. Wenn der Workflow trotzdem schreibt, entstehen falsche Datensätze und Dubletten.

Was passiert im Workflow

1 Validierung prüft Pflichtfelder und Formate vor dem Schreiben

2 Der kritische Schritt wird gestoppt, statt falsche Daten zu schreiben

3 Der Fall landet in der Ausnahmeliste mit dem fehlenden Feld und Kontext

4 Nach Ergänzung wird der Fall erneut verarbeitet und sauber ins CRM geschrieben

5 Protokoll zeigt, was geändert wurde und warum

Ergebnis

Keine Datenverschmutzung im CRM und klare Nachbearbeitung statt Chaos.

API liefert Rate Limits, Prozess darf nicht einfach abbrechen

Problem

Eine API begrenzt Anfragen. Ohne Fehlerlogik bricht der Flow ab und wichtige Events bleiben liegen.

Was passiert im Workflow

1 Fehler wird als temporär erkannt, nicht als harter Fehler

2 Retry Logik mit Backoff versucht erneut, ohne die API zu überfahren

3 Wenn es anhält, wird der Fall als Ausnahme geführt statt still zu verschwinden

4 Nach Entlastung oder Anpassung werden Fälle kontrolliert nachverarbeitet

5 Reports zeigen Häufung, damit man die Ursache dauerhaft reduziert

Ergebnis

Der Prozess bleibt stabil, auch bei Limits und Lastspitzen.

Dubletten Konflikt, ein Datensatz darf nicht doppelt entstehen

Problem

Zwei Kanäle liefern denselben Kontakt. Wenn beide anlegen, entsteht Dublettenchaos und falsche Pipeline Steuerung.

Was passiert im Workflow

1 Idempotenz prüft Referenzen und Matching Regeln

2 Der zweite Vorgang wird nicht neu angelegt, sondern als Update behandelt

3 Unklare Matches werden als Ausnahme geführt statt falsch zusammenzuführen

4 Nach Klärung kann der Fall erneut verarbeitet werden

5 Protokoll zeigt, welche Entscheidung getroffen wurde

Ergebnis

Dubletten werden verhindert, ohne dass Fälle verloren gehen.

Sonderfall blockiert Monatsabschluss, offene Fälle müssen sichtbar sein

Problem

Ein Beleg oder eine Rechnung hat eine Abweichung. Ohne Fehlerpfad blockiert der gesamte Ablauf und am Monatsende fehlt Überblick.

Was passiert im Workflow

1 Abweichung wird erkannt und als Sonderfall markiert

2 Standardfälle laufen weiter, Sonderfälle landen in der Ausnahmeliste

3 Zuständige erhalten klare Hinweise, was fehlt und was zu tun ist

4 Nach Korrektur wird der Sonderfall erneut verarbeitet, inklusive Belegübergabe

5 Report zeigt offene Fälle und Gründe, damit man Ursachen reduziert

Ergebnis

Monatsprozesse bleiben planbar und Sonderfälle werden kontrolliert abgearbeitet.

FAQ

Häufige Fragen zu Fehlerlogik und Recovery

Weil nicht jeder Fehler temporär ist. Fehlende Daten oder falsche Formate lösen sich nicht durch Wiederholen. Man braucht Validierung, Ausnahme Pfade und Wiederanlauf.

Ja. Dafür gibt es Ausnahmeliste und Wiederverarbeitung. Nach Korrektur kann der Fall kontrolliert erneut laufen.

Durch Validierung vor dem Schreiben und durch Stop Regeln bei kritischen Schritten. Wenn etwas nicht passt, wird es als Ausnahme behandelt.

Ja. Zuständigkeiten sind Teil des Konzepts. Ausnahmen werden geroutet statt gesammelt.

Ja. Genau dort ist es besonders wichtig, weil Sonderfälle wie Storno, Retoure, Teillieferung oder Gebühren sonst alles kippen.

Kontaktieren Sie uns

Wollen Sie Sonderfälle kontrolliert bearbeiten statt Prozesse zu blockieren

Im Erstgespräch klären wir Ihre kritischen Workflows, typische Fehlerbilder und Recovery Anforderungen. Danach erhalten Sie einen Plan für Validierung, Ausnahmeliste und Wiederverarbeitung.